135-jähriges Gründungsfest

Die Freiwillige Feuerwehr feierte drei Tage lang ihr 135-jähriges Jubiläum und die Segnung der neu- und umgebauten Räumlichkeiten. Das Wetter meinte es nicht unbedingt gut mit den Schlammersdorfern, aber letztendlich gab es nur zufriedene Gesichter.

„Mit dieser Maßnahme haben wir den Grundstock für die nächste Generation unserer aktiven Wehr gelegt, damit sie auf dem neuesten Stand der Technik ihren freiwilligen Dienst verrichten kann“, berichtete Hans Schmid, Vorsitzender des Feuerwehrvereines, stolz bei seiner Ansprache am Festsonntag.

1986 vor fast 30 Jahren feierten die Schlammersdorfer die Einweihung ihres damals neugebauten Feuerwehrhauses. „Seit dieser Zeit wurde an dem Gebäude fast nichts renoviert oder geändert. Für den damaligen Stand der Technik war es ausreichend, aber die Zeit bleibt nicht stehen“, erklärte der Vorsitzende die Beweggründe für die Baumaßnahme. 16 Monate später nach ca. 6300 freiwilligen Arbeitsstunden könne man zurecht stolz sein auf das Geleistete, betonte Hans Schmid. Sein besonderer Dank galt den Feuerwehrkameraden, allen freiwilligen Helfern und Gönnern sowie vorallem Gerhard Löckler mit den Gemeinderäten.

Mit einem Bayerischen Abend starteten die Schlammersdorfer Brandhüter am Freitag in das Festwochenende. Dabei heizten die drei Vollblutmusiker vom „Horrido Express“ dem Publikum so richtig ein, sodass im Festzelt schon nach kurzer Zeit die Post abging. Auch das Barzelt füllte sich schnell und war bis in die frühen Morgenstunden immer gut besetzt.

Beim großen Preisschafkopf am Samstagabend kartelten 176 Freunde des Schafkopfspieles an 44 Tischen um wertvolle Geld- und Sachpreise. Den ersten Preis (400 €) nahm Karl Scharf aus Loch-Bühl bei Nagel mit nach Hause. Der zweite Geldpreis über 200 € ging an Otto Krappmann aus Bad Staffelstein und der Dritte über 100 € an Heinrich Stöcklein aus Memmelsdorf.

Der Festsonntag startete mit einem Gottesdienst, zelebriert von Pater Adrian Kugler und musikalisch umrahmt von der Blasmusik aus Kirchenthumbach. Danach zogen die Vereine durch das Dorf zum Feuerwehrhaus, wo Pater Adrian Kugler dem Gebäude den kirchlichen Segen erteilte. Nach kurzen Ansprachen ging es nahtlos zum Frühschoppen über. Schnell vergriffen waren dann auch das Mittagessen, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen.

Als dann in den frühen Abendstunden das Fest ausklang, zeigten sich die Gesichter der Feuerwehrler durchaus zufrieden, denn sie ernteten viel Lob für ihre Umbaumaßnahme und hatten ein wirklich gelungenes Jubiläum gefeiert.